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Sie sehen täuschend ähnlich aus, faltbare Einradanhänger, die man im Internet für um die 50 Euro bekommt. Die Firma Messingschlager, die die Marke M-Wave vertreibt, hat die Nachbauten getestet und warnt vor den Plagiaten.
Immer mehr Bücher zum Thema E-Bike kommen auf den Markt. Trotzdem ist der Markt an Ratgeber noch recht überschaubar. Wir haben derzeit vier aktuelle Bücher gefunden. Wir haben sie gelesen und stellen sie vor. Außerdem geben wir Tipps, welches dieser Bücher man sich eventuell vor einem Kauf eines Elektrofahrrades zulegen sollte, um ein ersten Einstieg in das Thema zu bekommen.
Hier startet demnächst Elektroradtest.de, ein neues, unabhängiges, durchaus kritisches Verbraucherportal mit dem Schwerpunkt Elektrofahrräder, E-Bikes und & Pedelecs. Mit zunehmender Verbreitung diese neuen Fahrradgattung, kommen auch immer mehr Fragen und rechtlichte Unklarheiten auf. Zudem mehren sich die Rückrufaktion und Pleiten von Hersteller. Die Branche boomt, es herrscht ein Goldrush, allerdings auch mit seinen negativen Auswirkungen.
Pedelec oder E-Bike, ja was denn nun? Das Wirrwarr ist leider nicht lösbar und "schuld" daran, hat eine Diplomandin beim Verein "Extra Energy", denn die hat sich den Namen Pedelec ausgegedacht. Pedelec steht für „Pedal Electric Cycle“. Leider ist der Begriff so sperrig und unsexy, dass man sich wünscht, die Diplomarbeit wäre nie erschienen. Aber wir sollten die Hoffnung nicht aufgeben, dass der blöde Begriff doch noch verschwindet.... und man einfach vom Elektrorad oder E-Bike spricht und alles was ein Versicherungskennzeichen haben muss ist ein E-Mofa. Ach, so einfach könnte die Welt sein...
Insbesondere Schwergewichtige, die durch einen Elektroantrieb wieder einen Schub bekommen wollen, sollten auf das zulässige Gesamtgewicht achten. Die Obergrenze ist nämlich schnell erreicht. Das liegt zum Teil an aus dem normalen Fahrradbereich übernommenen Bauteilen, zum Teil aber auch an der Kursichtigkeit der Hersteller.
Kaum jemand hatte ja noch damit gerechnet, dass der ADA-Bikeconverter, dieses Ladegerät für Handy, iPhone , GPS und Co., doch noch in Serie geht. Die Fotos von der neuen Version war mehrere Jahre lang auf der Webseite zu bewundern, doch irgendwie wollte die Produktion einfach nicht in die Gänge kommen. Die Konkurrenz schlief in der Zeit nicht und während in Berlin weiter getüftelt wurde, kamen die Konkurrenten gleich scharenweise mit ihren Varianten an Ladegeräten für Nabendynamos auf den Markt. Die Frage ist nun, ob sich das Warten gelohnt hat. Wir konnten einen ersten Blick auf die neue Variante werfen.
Elektrofahrräder sind nicht für alle Radfahrer geeignet. Wer ständig sein Rad ins Dachgeschoss tragen muss, wird mit den zwischen 20 und 30 Kilogramm schweren Rädern keine Freude habe. Wer ständig sein Rad im Flugzeug mitnehmen muss, wird dies auch schnell bereuen (siehe Artikel über Transport im Flugzeug). Doch für die meisten Einsätze gibt es nur Vorteile.
Mit dem Boom beim E-Bike kommen auch immer mehr schwarze Schafe zum Vorschein. Das Potpourri reicht von renommierten Herstellern, über unbekannte Newcomer, Billig-Importeuren bis hin zu Bastlern. Entsprechend breit ist auch die Qualitätsspanne. Viele Hersteller haben keine bis gar keine Erfahrung mit Elektrofahrzeugen, und glauben, ein normales Fahrrad mit einem angebrachte Elektromotor sei ja immer noch ein normales Fahrrad.
Die Rechtslage beim Elektrofahrrad ist noch sehr chaotisch, selbst in der Fachliteratur hat sich noch nicht eine einheitliche Begriffsbeschreibung und Gruppeneinordnung durchgesetzt. Man ist anscheinend noch auf der Suche nach der richtige Eingruppierung. Zum Teil liegt es auch daran, dass es von EU-Land zu EU-Land unterschiedliche Vorschriften gibt (von der Schweiz mal ganz abgesehen).
Radvergnügen hoch drei gibt es in der Alpenregion Tegernsee Schliersee. Drei Seen, drei Impressionen – und das alles in drei Tagen. Bequem und einfach erleben Genussradler den Tegernsee, den Schliersee und den Spitzingsee völlig entspannt auf dem E-Bike während der mehrtägigen Radtour „3 Seen in 3 Tagen“ am Fuße der bayerischen Alpen.
Wie die Stiftung Warentest auf ihrer Webseite mitteilt, können sich bei den Elektrofahrrädern „Kassel“ und „Rendsburg“ der Marke Victoria die Akkus beim Aufladen die Akkus überhitzen. Es bestehe Brandgefahr.
Ein Radweg geht ans Netz: In den mecklenburgischen Städten Neustrelitz und Güstrow sind Mitte Oktober 2011 die ersten beiden Ladestationen für Elektrofahrräder am Fernweg Berlin – Kopenhagen angeschlossen worden. Ziel des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern und seiner touristischen Partner in Brandenburg und dem südlichen Dänemark ist es, erstmals einen durch Deutschland verlaufenden Radfernweg durchgängig und gut nachvollziehbar mit Ladestationen zu versorgen, sodass er mit Elektrofahrrädern, so genannten Pedelecs, problemlos befahren werden kann.
E-Bikes sind stellen für ungeübte und ältere Radler ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar. Diese Ansicht vertritt der Ralf Arndt, E-Bike-Experte beim TÜV Rheinland und warnt: „Fehleinschätzungen der Geschwindigkeit führen dann schnell zu einem Crash.“ Unfallgefahren drohen zudem durch ein Nachlaufen des Motors bei Pedalstillstand.
Es ist ja augenscheinlich bei E-Bikes und Pedelecs ein Boom in Gang. Oder ist es nur eine Medienblase, die bald zerplatzt? Ist das Elektrofahrrad vielleicht die T-Aktie der Freizeitbranche? "Muss ich haben!", ohne aber an die Zukunft und die finanziellen Folgen zu denken? Wir spucken deshalb mal ein bißchen in die Suppe. Bei einem Kauf eines Elektrofahrrades, egal, ob Pedelec oder E-Bike sollte man immer an die Folgekosten denken. Und die liegen dramatisch über denen von normalen Fahrrädern. Wir haben mal nachgerechnet.
Weil ihre Geschwindigkeit von anderen Verkehrsteilnehmern falsch eingeschätzt wird, sind nach Ansicht von Unfallforschern Elektrobike-Fahrer einem erhöhten Unfallrisiko ausgesetzt. Mit anscheinend gravierenden Folgen, wie die aktuellen Crashtests von AXA und der Dekra zeigen. Jetzt fordern die Unfallforscher der beiden Unternehmen eine Helmpflicht für E-Bikes.
Woran erkennt man ein gutes Fahrrad? Am Preis vielleicht? Sind deshalb aber alle Billigräder gleich Schrott und gar gefährlich? Und wie weit kann ich Qualitäts- und Testsiegel vertrauen, wie sie die Stiftung Warentest oder Ökotest oder auch Prüfinstitute mit dem GS-Zeichen vergeben? Das Problem: Die Hersteller und Händler werben gerne mit Testsiegel und Markennamen. So steht in fast jeder Anzeige "Shimano-Schaltung" oder "Shimano-Ausstattung". Doch oft wird nur das Schaltwerk von Shimano bezogen, der Rest mit Billigteilen aufgefüllt. Die Folge: Die Komponenten passen nicht zusammen. Und dem Kunden wird vorgegaukelt, er hätte ein gutes Rad für einen Schnäppchenpreis ergattert. Kaufentscheidend ist zudem oft ein Prüfsiegel, doch auch dort kann geschummelt werden.
Fahrradfahren ist Volkssport in Deutschland. Zwölf Prozent der Deutschen fahren täglich mit dem Rad. Vor allem, weil es gesund ist. Allerdings ist jedem vierten Deutschen das Radfahren oft zu anstrengend. Dies ergab die bevölkerungsrepräsentative Studie „Fahrradfahren in Deutschland 2011“ der Rose Versand GmbH unter 1009 Männern und Frauen im Alter zwischen 16 und 65 Jahren; durchgeführt vom Marktforschungsinstitut Research Now.
Elektrisch angetriebene Fahrräder, so genannte E-Bikes oder Pedelecs, gewinnen derzeit rasant an Beliebtheit. Doch je mehr E-Bikes es gibt, desto wichtiger wird es, Ladung und Lagerung zu organisieren. Die Firma e-bike-mobility aus Markdorf hat jetzt eine Lösung entwickelt, wie die im Vergleich wertvolleren Elektroräder einerseits an einem Ort aufgeladen und andererseits vor Vandalismus und Diebstahl geschützt werden können: den Biketower. Auf der Fahrradmesse Eurobike gab es Anfang September den Eurobike Green Award für diese Innovation.
Das E-Bike Paradies Südburgenland lädt mit seinen 90 Fahrrädern, 7 Verleihstationen und 800 Kilometer langen, beschilderten Radwanderwegen ein, durch die sanft hügelige Landschaft zu radeln – „paradiesisch“ zu radeln, nämlich mit Hilfe des Rückenwindes, der angenehme Nebeneffekt, den die Elektromotorunterstützung liefert.
Napoli heißt ein neue E-Dreirad des Hersteller Pfiff Vertrieb. Versorgt für das Rad mit einem Velodrive HLS II Frontmotor, der sich auf Knopfdruck zuschalten lässt und gemeinsam mit der Muskelkraft des Fahrers für Geschwindigkeiten von bis zu 25 km/h sorgt.
Nachdem der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) Anfang April vor "hohen Unfallrisiken durch Elektrofahrräder“ gewarnt hatte, war es nur eine Frage der Zeit, bis die Fahrradbranche mit ihrer Position dagegen hält. Der Pressedienst Fahrrad, der unter anderem auch als PR-Agentur für die Fahrradbranche arbeitet, hat sich in der Branche umgehört und kommt zu dem Ergebnis: "Sowohl Pedelec-Fachleute wie auch Anbieter derartiger Fahrzeuge halten die Meldung für einseitig und fachlich fehlerhaft."
Zwölf Elektrofahrräder hat die Stiftung Warentest und der ADAC unter die Lupe genommen. Eine Reihe von Testinstituten waren am Test beteiligt. Das Ergebnis ist wenig schmeichelhaft, insbesondere für die Einkaufsgenossenschaft ZEG mit dem nach 2010 zweiten Rahmenbruch an einem Elektrorad. Damals mussten 11 000 Elektroräder zurückgerufen werden. Der Test der Stiftung Warentest vom August 2011 hat einige interessante Erkenntnisse gebracht. Worauf sollte man also vor einem Kauf eines Elektrorades achten?
Eigens eine Pressekonferenz wurde für den großen Elektrofahrradtest der Stiftung Warentest, und der Automobilclubs ADAC und des ÖAMTC einberufen. Das Fazit der Tester: Pegasus hat weiterhin Probleme mit den Rahmen seiner E-Bikes. Im Test der Stiftung Warentest sind sie nach 10.000 Kilometern gebrochen. Eine bekannte Schwachstelle, denn schon im vergangenen Jahr musste der Hersteller aus demselben Grund rund 11.000 Modelle zurückrufen. Doch es gibt weitere Modelle mit Schwachstellen.
Während die Rahmenbrüche und sonstigen Mängel bei dem Test von Elektrofahrrädern kaum jemand wirklich überraschten, wies jedoch der Automobilclub ADAC auf eine Gesetzeslücke hin, die Pedelec-Fahrern teuer zu stehen kommen kann. Sind sie mit Pedelec mit Anfahrhilfe unterwegs, haben sie keinen Versicherungsschutz.
Auch Pedelecs mit einer Anfahrhilfe, die bis zum Erreichen von 6 km/h allein mit Motorkraft fahren können, gelten als Fahrräder. Darauf weist der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hin und widerspricht damit Meldungen des ADAC. Der Automobilclub hatte im Zusammenhang mit einem Test von Pedelecs die Auffassung vertreten, dass die elektrische Anfahr- oder Schiebehilfe das Elektrofahrrad zu einem Kraftfahrzeug mache.